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Wiesenhaid im Frühjahr 2001

Ausschnitte aus dem Bericht
des Kegelvereins
„Einer steht immer“ aus Pforzheim
in Wiesenhaid im Frühjahr 2002

Von Robert Feil

Nach wenigen Kilometern erreichten wir Engelsbrunn von wo es rechts nach Wiesenhaid (Tisa Noua) geht. Angekommen bei Familie Uncu war ein Begrüßungstrunk – Schnaps – fällig. Die Begründung des Hausherren: „Nur so können die Farben des Dorfes richtig wahrgenommen werden“.

Auf dem Weg zum Friedhof sind wir am weiträumigen Park in der Dorfmitte vorbeigekommen. Vom Roberts Geburtshaus gibt es noch Mauerreste, die als Einfriedung dienen. Im Friedhof dann gemischte Gefühle: Das Kreuz in der Mitte könnte einen Anstrich vertragen, der Zaun auf der rechten Seite fehlt, das Gras auf der rechten Seite ist gemäht, auf der linken Seite meterhoch.

Durch die ‚Tal-Gass‘ kamen wir zum Dorfrand mit gutem Überblick zu den Weideflächen, die Dorfbrennerei (Rakihit).

Weiter ging es zur Kirche. Im Innern fällt der geschnitzte Hochaltar und der linke Seitenaltar auf. Das Fresko im Zentrum des Altars stellt Maria Geburt dar (Weihetag der Kirche). Maria wird von einer Schar Engel getragen und von ihrer Mutter Elisabeth mit offenen Armen empfangen. Die Seitenfresken: “Maria Verküngigung” - “Maria trifft Elisabeth”.

Unter dem Altar: Das Fresko „Das letzte Abendmahl“. Die Kunst unterschiedliche und detaillierte Züge von Jesus und den Aposteln herauszuarbeiten ist in der Gruppe aufgefallen. Im Kirchenschiff fällt auf der linken Seite die Darstellung „Jesus der gute Hirte“ mit seiner warmen Farbgebung auf.

(...)

Für die Jugend kam danach die Gelegenheit Hof und Stall in Augenschein zu nehmen. Da gab es Hühner, Gänse, ein Lamm, die Zuchtsau und eine Kuh. Beim Melken waren an diesem Abend drei Beobachter mit von der Partie. Wo wird denn heute noch von Hand gemolken? Sowas durfte man sich nicht entgehen lassen.

Die Familie Uncu hatte inzwischen für die Gruppe ein Abendessen vorbereitet. Als Appetitanreger gab es ein Stück gesalzenen Käsekuchen. Dann wurde die Suppe „ciorba de vacuta“ gereicht. Inzwischen waren die Griller fleißig und haben Schweinehals und Kalbfleisch gegrillt. Die Spezialität des Hauses, Krautwickel und Mititei mit Senf, rundeten das Mahl ab. Übrigens, das Fleisch welches zubereitet wurde stammt alles aus eigener Schlachtung.

Nachdem wir alles zusammen abgeräumt hatten, griffen die Söhne  der Gastgeber, Raul und Rasvan zu den Musikinstrumenten und spielten rumänische Volkslieder. Ein Tanz mit der Gastgeberin war Ehrensache.

Alle hatten einen schönen Abend in einem Banater Dorf bei einer netten Gastfamilie.

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