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Baugeschichte der Kirche in Wiesenhaid

Der Kirchenbau

Quelle: Michael Kettenstock, Wiesenhaid - Ein deutsches Dorf im Banat, Edling/Obb. 1987, Seite 147 ff.
Nachbearbeitet und in tabellarische Form gebracht von Ingemar Ganz.

Datum

Ereignis

08.04.1845

Es wird mit dem Bau der Kirche begonnen. Die Kirche wird fast vollständig aus eigenen Wiesenhaider Mittel finanziert.

08.09.1846

Die Kirche ist fertiggestellt und wird eingeweiht. Die Heilige Predigt wird von Pater Coelestinus Poeck gehalten.

31.03.1851

Verpflichtet die Gemeinde sich einen Geistlichen zu verpflichten. Wiesenhaid wird somit eigenständige Pfarrei.

1852

Das Pfarrhaus wird errichtet. Es steht dort wo das alte Schulhaus steht.

1858

Anton Dängel sen., ein berühmter Orgelbauer aus Wien, der selbst Franz Liszt eine Orgel lieferte, errichtet die Wiesenhaider Orgel. Auch die Kirche wird nun vollständig von einem Wiener Piktor innen ausgemalt.

1889

Die Orgel wird von Anton Dängel jun. repariert. Diese Reparatur kostete die Wiesenhaider 250 Gulden.

1894

Das Kirchendach und die Turmkappe werden für 964 Gulden renoviert. Bei dieser Renovierung werden die Holzschindeln durch Dachziegel und Blechtafeln ausgetauscht.

 

Das Dreifaltigkeitsdenkmal, gefertigt von dem Budapester Bildhauer und Steinschnitzer Antal Gerenday, wird aufgestellt. Die Kosten betragen diesmal 1278 Gulden und 41 Kreuzer für das Denkmal und 56 Gulden für das Ausmalen durch den Arader Piktor Michael Hertzog.

 

Die Turmuhr wird von Elemér Egry fertiggestellt und eingebaut, dies kostete 580 Gulden.

 

Das Dreifaltigkeitsdenkmal vor der Kirche wird von der Familie Reingruber gestiftet.

05.02.1897

Das Kirchendach wird durch ein schweres Gewitter und Hagelregen abermals beschädigt. Die Renovierung kostet diesmal 317 Gulden und 17 Kreutzer.

19.03.1900

Der Landwirt Michael Fischer hat ein kunstvolles Herz-Jesu-Standbild gestiftet. Dieses wird auf den Nebenalter versetzt und von dem Mitgliedern der Rosenkranzgesellschaft mit einer Fahne bestückt.

1914

Der jetzige Hochalter wird von Barbara und Johann Feil gestiftet und von dem Bildhauer und Altarbauer Josef Oelletter aus St. Ulrich errichtet.

1916

Das Kreuz an der Kreuzstättener Strasse wird errichtet.

21.10.1916

Die zwei großen Glocken und die großen Orgelpfeifen werden für Heereszwecke fortgenommen.

1917

Das schwarze Kreuz wird von Gertrud und Friedrich Kettenstock gestiftet.

 

Die Kreuze vor dem Bethaus und später im Friedhof werden von der Gemeinde errichtet.

1921

Eine neue Glocke (192kg) wird für 14.400 Lei gekauft.

08.09.1934

Die drei zuvor von Pfarrer Steger, bei dem Arader Friedrich Hönig, bestellten Glocken werden feierlich an unserem Kirchweihfest eingeweiht.

1943

Die letzte Kreuzstiftung wird von Marianne und Anton Feil, am Weingarten errichtet.

1946

Die Wendelin-Kapelle an der Schöndorfer Strasse wird von den neuen Machthabern zerstört und nicht wieder aufgebaut.

1975

Aufgrund der immer stärker werdenden griechisch-orthodoxen Bevölkerung in Wiesenhaid wird mit dem Bau einer griechisch-orthodoxen Kirche begonnen.

1981

Die griechisch-orthodoxe Kirche ist nun fertiggestellt.
Details (Externer Link, Text in rumänischer Sprache)

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