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Die Seelsorger von Wiesenhaid

Die Seelsorger der römisch-katholischen Gemeinde

Quelle: Michael Kettenstock, Wiesenhaid - Ein deutsches Dorf im Banat, Edling/Obb. 1987, Seite 144 ff.
Nachbearbeitet und in tabellarische Form gebracht von Ingemar Ganz.

Diese Daten stammen aus den Eintragungen des Hausbuches (Liber Domus) der röm.-kath. Pfarre in Wiesenhaid. Die Eintragungen beginnen in dem Jahre 1777, davor wurden die Wiesenhaider in die Matrikel der Pfarre Engelsbrunn eingetragen. Eine selbstständige Pfarrei wird Wiesenhaid jedoch erst im Jahre 1851, nachdem die Kirche gebaut wurde. Dies blieb bis 1978 so. Bis dahin ist die Seelenzahl der Gemeinde auf rund 320 geschrumpft und die Wiesenhaider waren nicht mehr in der Lage eine eigene Pfarrei zu bezahlen.

Unser Heimatort Wiesenhaid war also 127 Jahre lang eine eigene, selbstständige Pfarrei. Das Ende dieser Selbstständigkeit war nur ein weiteres Anzeichen für das Zugrundegehen des deutschen Wiesenhaids und des gesamten Banat.

Ohne die Leistung der anderen Geistlichen zu schmälern, müssen Namen wie P. Simon Hammer, P. Ubaldus Forstner, Antonius Schäffer, Ferenc Boros, Karl Frank, Dr. Adam Hollo-Holzinger, Dr. Elmar Kroner, besonders hervorgehoben werden. Sie haben eine ganz besondere Bedeutung für unsere Gemeinde gehabt und Großartiges geleistet.

Dienstzeit in Wiesenhaid

Name

Besonderheiten

29.03.1777 – 28.11.1784

Hammer, Simon

War Franziskaner im Arader Kloster. Erster Seelsorger in Wiesenhaid. Verstarb vermutlich auch in Wiesenhaid.

06.01.1785 – 04.08.1785

Stangendorfer, Rogatian

 

Herbst 1785 – 28.01.1787

Gasteiger, P. Dominicus

 

09.02.1787 – 17.04.1791

Hammer, P. Simon

 

03.06.1791 – 07.04.1793

Rauch, P. Ernst

 

13.06.1793 – 02.02.1797

Kov¥ovszky, P. Ludwig

 

25.03.1797 – 07.09.1799

Reizinger, P. Martin

 

07.09.1799 – 12.10.1800

Jaeger, P. Ambrosius

 

Oktober 1800 – April 1804

Forstner, P. Ubaldus

 

05.04.1804 – 19.04.1804

Jaeger, P. Ambrosius

 

April 1804 – 12.09.1804

Weismandl, ARD Philipp

 

17.09.1804 – 17.10.1804

Forstner, P. Ubaldus

 

26.10.1804 – 21.05.1805

Weismandl, ARD P. Philipp

 

21.05.1805 – 31.11.1805

Forstner, P. Ubaldus

 

04.11.1805 – 21.12.1807

Graf, ARD Peter

Kam als pensionierter Pfarrer nach Wiesenhaid und ist auch da verstorben.

21.12.1807 – 29.02.1814

Forstner, P. Ubaldus

 

29.12.1814 – 21.04.1827

Schnitzer, ARD Augustin

 

01.10.1827 – 28.10.1827

Pusztay, ARD János

 

28.10.1827 – Anfang 1851

Lukatsevits, István

 

01.06.1851 – 10.06.1861

Schaeffer, Antonius

Er wurde nach dem Kirchenbau Pfarrer in Wiesenhaid, und war somit der erste Pfarrer der selbstständigen Gemeinde Wiesenhaid.

11.06.1861 – 1863

Csintalam, P. Josef

Ist in Wiesenhaid geboren.

Herbst 1863 – 31.06.1873

Mayerhofer, Anton

Ist in Wiesenhaid verstorben.

1876 – 15.11.1898

Boros, Ferencz

Unter seiner Pastorisation wurde die Rosenkranzgesellschaft gegründet, und es wurden mehrere andere Dinge zur Hebung des Glaubenslebens eingerichtet.

15.11.1898 – 28.04.1902

Tomasich, Matthias

 

28.04.1902 – Okt. 1925

Frank, Karl

 

Nov. 1925 – Okt. 1926

Schipper, Johann

 

Sept. 1926 – Sommer 1935

Steger, Julius Gerhard

 

Herbst 1935 – Juni 1938

Hoffmann-Bido, Josef

Hielt noch ein Jahr vor seinem Tod die Festpredigt zum Kirchweihfest am 8. September 1974.

Juli 1938 – 18.02.1963

Dr. Holzinger-Hollo, Adam

Ist in Wiesenhaid verstorben und beerdigt. Er las noch bis kurz vor seinem Tod am 28.Februar 1963, völlig erblindet, die Heilige Messe.

August 1963 – Ende 1978

Dr. Kroner, P. Elmar

Nach seinem Weggang, hörte Wiesenhaid auf eine eigene Pfarrei zu sein.

1979 – 1981

Straub, Franz

Betreute neben Wiesenhaid die Gemeinden Traunau, Engelsbrunn und Schöndorf.

1981 – 1983

Marcu, Nicolai

Betreute ebenfalls mehrere Gemeinden wie sein Vorgänger.

Ab September 1983

Hell, Josef

Auch er betreute die Gemeinden seiner Vorgänger. Mit ihm endeten auch die regelmäßigen Messen in Wiesenhaid.

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