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Geschichte des Wallfahrtsortes Maria Radna

Zeittafel zur Geschichte Radnas

Zusammengestellt von Richard S. Jäger, erschienen in der Extrapost von 15. August 1998.
Ergänzt um Daten aus dem Buch von Michael Kettenstock, “Wiesenhaid - Ein deutsches Dorf im Banat”, Edling/Obb. 1987, Seite 173 - 174) zusammengetragen von Marianne Chambre.
In tabellarische Form gebracht von Ingemar Ganz.

Jahr

Ereignis

1434

Radna wird in Urkunden erstmals erwähnt.

1520

Um diese Zeit errichtet eine Witwe hier die erste Kapelle

1642

Franziskanerpater Andreas renoviert das Kirchlein von Radna

1668

Das spätere Gnadenbild, das aus der Druckerei Remondini in Bassano/Italien stammt, kommt nach Radna und wird dem Kirchlein, von dem damals schon 80-jährigen Georg Viehnossa, geschenkt.

1695

Die Türken brennen bei der Belagerung von Lippa das Kirchlein nieder. Das Gnadenbild wird, obwohl alles niedergebrannt war, völlig unversehrt in der Asche gefunden.

1707

Nachdem die Pest von Arad aufgehört hat, kommen die ersten Wallfahrer nach Radna.

 

Am Berg neben der Kapelle wird der Grundstein für das heutige Kloster gelegt.

1727

Der Bau des Ordenshauses ist beendet.

1730

Das Ordenshaus wird zum “Konvent”, dass heißt Kloster, erhoben.

1750

Domherr Michael Slezak vom bischöflichen Ordinariat in Temeswar erteilte der Wallfahrt die offizielle Genehmigung.

1756

Domprobst Clemente Rossi legt den Grundstein zur Wallfahrtskirche.

1767

Bischof Franz Anton Engl von Wegrain weiht die Gnadenkirche. Die Kirche ist im Barockstil erbaut. Innere Länge 63m, Breite 15m; Höhe 21m, mit zwei nach Süden stehenden Türmen. Sie fasst über 5.000 Menschen.

1768

Der spätere Kaiser Joseph II. stattet der Gottesmutter von Radna seinen Besuch ab.

1770

Das Gnadenbild erhält seinen heutigen Silberrahmen, den Hofgoldschmied Josef Moser in Wien angefertigt hat.

1820

Fürstprimas Alexander Rudnay konsekriert die Wallfahrtskirche und schenkt dem Gnadenbild zwei Kronen aus Gold, ebenso wie das Zepter aus Gold.

1895

Zum zweihundertjährigen Jubiläum erhält die Wallfahrtskirche einen neuen Altar aus Marmor.

1911

Die beiden Türme werden auf 67m erhöht und der Wallfahrtsberg neu gestaltet.

1935

In diesem Jahr erreicht die Zahl der Wallfahrer ihren Höhepunkt; mehr als 73.000 Menschen sind zusammen mit Bischof Pacha gekommen.

1948

P. Ernst Harnisch OFM kommt als neuer Guardian nach Radna und hat über vierzig Jahre hier seinen Dienst getan.

1951

Nach der Auflösung der Orden werden die Franziskaner in Radna zusammengezogen. Einige Zeit später wird das Klostergebäude beschlagnahmt. Die Ordensleute zerstreuen sich.

1992

Papst Johannes Paul II. erhebt die Gnadenskirche zur Basilika Minor. Domprobst, Titularerzbischof Dr. Adalbert Boros, stiftet den neuen Zelebrationalter zum Dank für den Schutz der Gottesmutter in schweren Zeiten.

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