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Heimattreffen Wiesenhaid 2005

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Bericht von Robert Feil

Das Kirchweihfest der Wiesenhaider wird an Mariä Geburt gefeiert. Sowohl in der alten Heimat als auch hier in der Bundesrepublik ist dies der Anlaß, sich zu begegnen und einige Zeit zusammen zu verbringen. In diesem Jahr trafen wir uns am 17. September in Ulm, um unseren Heimattag zu feiern. Der Vorsitzende der Heimatortsgemeinschaft durfte ca. 100 Personen beim Treffen begrüßen.

Ein herzlicher Gruß ging in die alte Heimat. Einige unserer Landsleute haben sich entschlossen im Banat zu bleiben. Sie sind für die HOG ein wichtiges Bindeglied und auch Anlaufstelle für all unsere Belange in der alten Heimat. Nur so kann die Kirche und der Friedhof gepflegt und weiter erhalten werden. Am Heimattag wurde beschlossen die Pflege von Kirche und Friedhof weiterzuführen; danke für die Spenden. Sie werden direkt diesem Zweck zugeführt.

Am Nachmittag wurde die Arbeit an unserer Internetseite vertieft. Danke dafür unseren Landsleuten Eduard Welsch und Ingemar Ganz. Sie haben die Internetseite für das Heimattreffen umfassend erweitert. Über den Ortsplan kann man die Straßen und Häuser aufrufen. Zu den Bildern von heute haben einige Bewohner historische Bilder und auch Stammbäume hinterlegt. In nächster Zeit soll dieser Aufbau über das ganze Dorf erfolgen. Mit Freude haben wir festgestellt, dass viele Landsleute Beiträge zur Internetseite zum Heimattreffen mitgebracht hatten. So konnten die Bilder vergangener Tage in der Runde gezeigt werden und zugleich für die Internetseite gesichert werden. Auf einer Großleinwand wurden Bilder aus der Heimat gezeigt.

Der unbestrittene Höhepunkt des Nachmittags war der Einzug der Trachtenpaare. Unter Beifall der versammelten Landsleute zogen die Trachtenpaare in Kirchweitacht in den Saal ein. Wie in der alten Heimat üblich wurden die traditionellen Tänze vorgeführt. Erinnerungen wurden wach wie man selber vor Jahren in Tracht am Kirchweihzug, in der alten Heimat, teilgenommen hat.

Mit Freude wurde die Nachricht vernommen, dass unser Landsmann Richard Jäger beabsichtigt, in der nächsten Zeit ein Wiesenhaider Familienbuch zu verfassen.

Das gemeinsame Feiern des Gottesdienstes war schon immer fester Bestandteil unseres Treffens. Der Gottesdienst wurde von den Familien Franz Kessner und Schankula vorbereitet. Die Singgruppe angeleitet durch die Kantoren, sorgte dafür, dass der Gottesdienst für alle zu einem feierlichen Erlebnis wurde. Der Dekan von St. Michael aus Ulm, der den Gottesdienst zelebrierte, ging auf die Geschichte unserer Volksgruppe ein und sprach uns Mut zu, unsere Feste weiter zu feiern. Zwei Fahnen aus der Heimatkirche schmückten die Kirche beim Festgottesdienst und sind Zeichen der Verbundenheit zwischen der Gemeinde Wiesenhaid mit der Gemeinde St. Michael zu den Wengen.

Die Sportler kamen auch auf ihre Kosten. Das Kegelturnier wurde organisiert von Peter Jakob und Reinhold Decker. Bei reger Beteiligung kam es zu einem beachtlichen Ergebnis. Nach 4 Stunden Wettbewerb konnte das Turnier mit einer Leistung von 23 Holz in drei aufeinander folgenden Würfen abgeschlossen werden. Der Gewinner des Pokals 2005, gespendet von Herbert Feil, ist Erich Pelzer. Es gratulieren die Organisatoren und die ganze Gemeinschaft.

Durch die umsichtige Pflege der Heimatortsdatei durch Mariechen Ganz konnte bei diesem Heimattreffen auch das Jahrgangstreffen der 40 und 50 Jährigen organisiert werden.

Der Abend war geprägt durch das Singen von Heimatliedern. Ein weiterer Höhepunkt des Abends war “Heimat ich grüß dich” - Volkslieder wunderschön gesungen von Andrea und Melanie Mayer. Die Anwesenden haben froh mitgesungen.

In den ruhigen Zwischenzeiten konnte man die gut zusammengestellte Bilderausstellung aufgebaut von Johann Röser besichtigen. Die Familie Kettenstock spendete aus ihrem Bestand Heimatbücher. Der Erlös kommt der Erhaltung von Kirche und  Friedhof zugute.

Vor dem Ausklang des Festes bedankte sich der Vorstand bei allen, die bei der Vorbereitung des Festes mitgeholfen haben, nicht zuletzt bei Kassier Günther Feil sowie den Spendern des Rosmarins Familie Beller.

Die Zeit verging wie im Flug. Um 1.00 Uhr mussten wir uns trennen. Für alle ging ein schönes Fest zu Ende.

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